Making of

Wie es zum mocube kam

Herr Bremer, zu Hause arbeiten ist toll. Aber ich hab keinen vernünftigen Platz. Und das Schlafzimmer als Arbeitsplatz? Naja, das ist nur sub-optimal. – Da könnten wir doch eigentlich…“ So wie unserem Mitarbeiter ging es einigen anderen auch. Sie alle freuten sich über die neue Arbeitswelt, die durch den Lockdown im März 2020 in vielen Unternehmen nötig wurde, doch nach ein paar Wochen wuchsen die Ansprüche an das Home-Office.

Das war der Anstoß zum mocube

Wir forschten ein wenig nach und stellten rasch fest, dass dieses Problem doch einigen Mitarbeitern zu schaffen machte. Nicht nur bei uns. Auch im Bekanntenkreis und bei unseren Geschäftspartnern tauchte das Thema auf. Also kein Einzelfall. Und wir beschlossen, uns vertieft Gedanken zu machen.

Einen Tag nahmen wir uns Zeit. Dann standen das Anforderungsprofil und das Lastenheft, was das neue Home-Office alles erfüllen musste. Doch das „Wie“ war noch nicht klar. Dazu wurde ein interner Pitch veranstaltet. Wie man das von Start-ups kennt, setzten wir uns einen engen Zeitdruck von einer Woche, dann musste eine 80-prozentige Lösung auf dem Tisch liegen. Die beste davon kam in die nächste Runde.

Drei Teams – drei Lösungen

Nun zeigte sich, welche Kreativität in den Teams vorhanden ist. Denn nach einer Woche lagen drei völlig unterschiedliche Home-Office-Lösungen auf dem Tisch. Jede von ihnen ein „Hammer“. Optisch, technisch, innovativ. Die Auswahl war schwierig, doch eindeutig.

Produktion folgt Konstruktion

Da der erste Entwurf schon sehr detailliert war, konnte der Konstruktionsplan rasch gezeichnet werden. Und die Produktion scharrte mit den Hufen, um sich ans Werk zu machen. Alles war neu und so mussten zunächst verschiedene Werkstoffe, Materialien und Befestigungsmechanismen ausgewählt und bestellt werden, um diese auszuprobieren. Die Konstruktion war ein Trial- and Error-Prozess wie aus dem Lehrbuch: Klingt das Laufrad, das an der Schranktüre befestigt wird, „blechern“ oder „schwer“? Gibt es einen Mechanismus, der dafür sorgt, dass die Arbeitsplatte langsam – mit Gegendruck – gesenkt wird? Entspricht die Deckenlampe den Vorschriften und ist sie auch per Fernbedienung dimmbar? Wie lässt sich der Schall optimal dämmen? Das sind nur ein paar Beispiele. Sie zeigen, dass es eine Vielzahl an Themen gab, in die das Team binnen kurzer Zeit hineinwachsen musste.

Der erste mocube wir vorgeführt

film 1 mocube

Von 0 auf 100 in 8 Wochen

Vom ersten Teammeeting bis zum serienreifen Produkt vergingen exakt acht Wochen. Danach begann die Optimierung der internen Prozesse, einschließlich des Einkaufs und parallel begann die Markteinführung. Und heute, erscheint der erste Beitrag in der Presse über den mocube. Ein schöner Bericht in CHEFBÜRO, dem IT- & Business-Magazin für Führungskräfte

https://chefbuero.de/index.php/home/themen/46-office/6343-homeoffice-moebel-mocube-trennt-privatleben-und-arbeitswelt